Den Lebensabend finanziell sichern


Vergütung

Meine Dienstleistungen werden nach Maßgabe des RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) abgerechnet.

Die ganz überwiegende Zahl der Tätigkeiten eines Rentenberaters betreffen das Sozialrecht. Das bedeutet für Sie, dass gemäß § 3 RVG grundsätzlich nur eine so genannte Rahmengebühr nach § 14 RVG zu zahlen ist. Diese darf nur in komplizierten bzw. umfangreichen Fällen 300 Euro überschreiten, und ist generell durch 640 Euro begrenzt. Für ein Erstberatungsgespräch dürfen nicht mehr als 190 Euro (zzgl. ggf. Auslagenersatz) plus Mehrwertsteuer erhoben werden. Für eine Beratung von 45 Minuten verlange ich 100 Euro zzgl. Mehrwertsteuer.

Gebühren nach dem Gegenstandswert eines Verfahrens entstehen nur in Ausnahmefällen.

Der Rentenberater - wie auch der Rechtsanwalt - ist weiter im Sozialrecht gehalten, die Zahlungsfähigkeit seiner Mandanten angemessen zu berücksichtigen. Dies kann bei Einkommensschwächeren die oben genannten Sätze weiter reduzieren. Auch erfolgsabhängige Honorare sind insbesondere bei Einkommensschwächeren ein Mittel der Wahl, müssen aber schriftlich vereinbart werden (§ 4a RVG).

Bei umfangreichen Arbeiten kann die Rahmengebühr den Aufwand oft nicht abdecken. Dann ist ebenfalls vorab schriftlich zu vereinbaren, wie die Vergütung geregelt werden soll (§§ 3a und 34 RVG).

Ich kläre mit Ihnen, soweit möglich, im ersten Gespräch, welche Kosten für Sie entstehen. Haben Sie bitte keine Scheu, mich darauf anzusprechen.

Gerichtskosten

In der Regel entstehen Ihnen vor Sozialgerichten keine Gerichtskosten. Nur selbst in Auftrag gegebene Gutachten sind zu zahlen.

Erstattungen durch Versicherungsträger oder Rechtsschutzversicherungen

Die Versicherungsträger und Behörden erstatten Ihnen die nach RVG-Rahmengebühren standardmäßig abrechenbaren Kosten komplett, wenn Sie im Widerspruchsverfahren oder vor dem Sozialgericht erfolgreich sind. Das gilt zum Beispiel für das Versorgungsamt genauso wie für die Deutsche Rentenversicherung. Nicht erstattet werden Kosten oder Erfolgshonorare, die zusätzlich nach den §§ 3a, 4a und 34 des RVG in Schriftform frei vereinbart werden können.
Rechtsschutzversicherungen tragen ebenfalls entstehende Kosten bereits ab dem Widerspruchsverfahren in gleicher Höhe, aber unabhängig vom Ausgang des Verfahrens, wenn eine entsprechende Rechtsschutzpolice vorliegt.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Sind Sie bedürftig, prüfe und beantrage ich gern für Sie staatliche Hilfen für meine Beratung bzw. für die Prozessführung.

Werbungskosten beim Finanzamt

Das Finanzamt beteiligt sich ebenfalls an entstehenden Kosten. Nach Maßgabe des BMF-Schreibens vom 20.11.1997 (IV B5-S.2255-356/97 im BStBl. I 1998 S.126) können Beratungs- und Prozesskosten im Zusammenhang mit Rentenansprüchen bei der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden.