Den Lebensabend finanziell sichern


Meine Leistungen

Rund um die gesetzliche Rente

Vor dem Beantragen einer gesetzlichen Rente steht die Kontenprüfung (Versicherungsverlauf prüfen). Ich leiste Hilfe bei dem Gang durch die Labyrinthe der Antragsformulare, stelle auf Wunsch Ihren Antrag. Ich prüfe Ihren Rentenbescheid, beantrage ggf. seine Korrektur. Ich unterstütze Sie beim Widerspruchsverfahren und - wenn nötig - im Klageweg vor Sozial- und Landessozialgerichten.

Ein wichtiges Thema sind freiwillige Zahlungen – etwa nach Abfindungen –, mit denen Sie Ihre Rente verbessern können.  

Werden Sie freiwillig oder pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenkasse sein? Ich berate Sie und kann prüfen, ob die Rentenversicherung Sie korrekt zugeordnet hat. Z.B. kann man oft auch als Selbständiger in der Rente pflichtversichert bleiben.


Erwerbsminderungsrente

Wenn Sie nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeitsfähig sind, kommt eine Erwerbsminderungsrente in Frage. Ich prüfe mit Ihnen zunächst Ihre versicherungsrechtliche Anspruchsberechtigung und stelle ggf. den Antrag. Ich berate Sie in Bezug auf ärztliche Befunde und Gutachten. Ich führe für Sie alle Gespräche mit der Deutschen Rentenversicherung. Oft bekommen Sie Ihr Recht erst im Widerspruchsverfahren. Ich vertrete Sie gern auch hier. 

Haben Sie eine Aufforderung z.B. der Krankenkasse, einen Antrag auf Rehabilitation zu stellen? Ich berate Sie gern über mögliche Folgen, und ggf. darüber, wie Sie evtl. eine nicht gewünschte Abschiebung in die Rente doch vermeiden können.

Wenn Sie dies wünschen, begleite ich Sie gern bei Behördengängen (Arbeitsamt, Krankenkasse, Rentenversicherung). 


Versorgungswerke, betriebliche Altersversorgung

Wie lange soll eingezahlt werden – welche freiwilligen Zahlungen sind z.B. bei Ausscheiden möglich? Stimmen die Zusagen mit den Bestimmungen in der Versorgungszusage/ Betriebsvereinbarung/Tarifvertrag überein? Ich kläre Ihre Ansprüche gegenüber dem Versorgungswerk bzw. gegenüber dem Arbeitgeber. 


Rentencheck

Simulationen darüber, den günstigsten Termin für den Rentenbeginn zu bestimmen , gehören zu meinem Portfolio. Ich berechne bzw. simuliere Ihnen gern, welche Übergangs- und dauerhaften Zahlungen im Alter Sie netto nach heutigem Geldwert erwarten dürfen.


Schwerbehindertenverfahren

Wussten Sie, dass Sie als Schwerbehinderter zwei Jahre eher ohne Abzüge in Rente/Pension gehen können? Seit 2006 bin ich erfolgreich in diesem Gebiet unterwegs.
Ich prüfe mit Ihnen, ob sich ein Antrag nach dem Schwerbehindertenrecht lohnt, und welche Arztstellungnahmen dafür (noch) notwendig bzw. hilfreich sind. Ich vertrete Sie vor dem Versorgungsamt, vom Antrag über einen möglichen Widerspruch bis zu den Gerichten.


Weitere Leistungen

Gesetzliche Unfallrente

Mit einer Unfallrente kann sich Ihr Lebensabend maßgeblich verbessern und so Folgen des Unfalls abfedern. Deshalb sollten Sie die Bedingungen kennen, unter denen Unfallrente für Sie infrage kommt. Und schnell die Berufsgenossenschaft informieren - schon drei Tage nach Unfall läuft dafür die Frist ab. Bei oft langwierigen, aber lohnenden Verfahren gegen die Berufsgenossenschaft unterstütze ich Sie in allen Phasen, auch notfalls vor Gericht.

Versorgungsausgleich

Das neue Recht von 2009 ist sicher gerechter. Alle Anwartschaften der Ehepartner, welche in der Ehezeit erzielt wurden, werden geteilt.
In der Praxis hat sich das oft als  keine gute Idee erwiesen, sofern viele, speziell private Versicherungsträger und Verträge betroffen sind. Die Versorgungsträger lassen sich die Aufteilung sämtlicher Verträge auf zwei Personen teuer bezahlen. Wenn es möglich ist, wertgleich Anwartschaften auf die Deutsche Rentenversicherung zu übertragen und möglichst viele private Verträge statt dessen unangetastet zu lassen, können sowohl Sie als auch Ihr Ehepartner viel Geld sparen.

Welche neuen Umstände nach Abschluss eines Scheidungsverfahrens führen zu einer Neuaufteilung des Versorgungsausgleichs - und welche nicht? Lohnt es sich daher, mit einem bindenden Urteil nach Möglichkeit bis zur Vorlage aller Fakten zu warten? Lassen Sie sich beraten!

Ehegattensplitting

Das ist eine verhältnismäßig unbekannte und dennoch oft wirksame Methode, den Verschlechterungen bei Witwen- und Witwerrenten durch die Gesetzesänderungen 2001 entgegenzuwirken. Ob dies für Sie und Ihren Ehepartner an Stelle der möglichen Hinterbliebenenrente eine empfehlenswerte Variante ist, und wann Sie die gesetzlichen Bedingungen dafür erfüllen, erfahren Sie bei mir.

Ehegattensplitting ist ein faires Verfahren und setzt - anders als der gesetzliche Versorgungsausgleich! - Freiwilligkeit voraus, also, dass beide Ehepartner sich einig sind.


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Vergütung

Meine Dienstleistungen werden nach Maßgabe des RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) abgerechnet.

Die ganz überwiegende Zahl der Tätigkeiten eines Rentenberaters betreffen das Sozialrecht. Das bedeutet für Sie, dass gemäß § 3 RVG grundsätzlich nur eine so genannte Rahmengebühr nach § 14 RVG zu zahlen ist. Diese darf nur in komplizierten bzw. umfangreichen Fällen 300 Euro überschreiten, und ist generell durch 640 Euro begrenzt. Für ein Erstberatungsgespräch dürfen nicht mehr als 190 Euro (zzgl. ggf. Auslagenersatz) plus Mehrwertsteuer erhoben werden. Für eine Beratung von 45 Minuten verlange ich 100 Euro zzgl. Mehrwertsteuer.

Gebühren nach dem Gegenstandswert eines Verfahrens entstehen nur in Ausnahmefällen.

Der Rentenberater - wie auch der Rechtsanwalt - ist weiter im Sozialrecht gehalten, die Zahlungsfähigkeit seiner Mandanten angemessen zu berücksichtigen. Dies kann bei Einkommensschwächeren die oben genannten Sätze weiter reduzieren. Auch erfolgsabhängige Honorare sind insbesondere bei Einkommensschwächeren ein Mittel der Wahl, müssen aber schriftlich vereinbart werden (§ 4a RVG).

Bei umfangreichen Arbeiten kann die Rahmengebühr den Aufwand oft nicht abdecken. Dann ist ebenfalls vorab schriftlich zu vereinbaren, wie die Vergütung geregelt werden soll (§§ 3a und 34 RVG).

Ich kläre mit Ihnen, soweit möglich, im ersten Gespräch, welche Kosten für Sie entstehen. Haben Sie bitte keine Scheu, mich darauf anzusprechen.

Gerichtskosten

In der Regel entstehen Ihnen vor Sozialgerichten keine Gerichtskosten. Nur selbst in Auftrag gegebene Gutachten sind zu zahlen.

Erstattungen durch Versicherungsträger oder Rechtsschutzversicherungen

Die Versicherungsträger und Behörden erstatten Ihnen die nach RVG-Rahmengebühren standardmäßig abrechenbaren Kosten komplett, wenn Sie im Widerspruchsverfahren oder vor dem Sozialgericht erfolgreich sind. Das gilt zum Beispiel für das Versorgungsamt genauso wie für die Deutsche Rentenversicherung. Nicht erstattet werden Kosten oder Erfolgshonorare, die zusätzlich nach den §§ 3a, 4a und 34 des RVG in Schriftform frei vereinbart werden können.
Rechtsschutzversicherungen tragen ebenfalls entstehende Kosten bereits ab dem Widerspruchsverfahren in gleicher Höhe, aber unabhängig vom Ausgang des Verfahrens, wenn eine entsprechende Rechtsschutzpolice vorliegt.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Sind Sie bedürftig, prüfe und beantrage ich gern für Sie staatliche Hilfen für meine Beratung bzw. für die Prozessführung.

Werbungskosten beim Finanzamt

Das Finanzamt beteiligt sich ebenfalls an entstehenden Kosten. Nach Maßgabe des BMF-Schreibens vom 20.11.1997 (IV B5-S.2255-356/97 im BStBl. I 1998 S.126) können Beratungs- und Prozesskosten im Zusammenhang mit Rentenansprüchen bei der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden.